03 Dez

Weihnachtsmärkte in Köln

Bis zum 23.12.2019 könnt ihr die Weihnachtsmärkte in Köln besuchen. Wer kann schon den köstlichen Düften, der wunderbaren vorweihnachtlichen Atmosphäre und den bezaubernden Lichtern widerstehen? Der Weihnachtsmarkt direkt vor dem Kölner Dom ist wohl der in Deutschland am meist besuchte. Die Weihnachtstanne ist 25 m hoch und wunderbar geschmückt. Lasst euch verzaubern!

Neue Bilder werden folgen und ich freue mich über eure besten Weihnachtsmarktfotos, die ich gerne hier veröffentlichen werde. Danke!

Weihnachtsmärkte in Köln – Panorama Aufnahme des Marktes auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom

Der Weihnachtsmarkt direkt vor dem Dom am Roncalliplatz ist wohl der berühmteste. Gefolgt vom traumhaft schönen Markt am Heumarkt mit seiner phantastischen Eisbahn und dem romantischen Hüttendorf. Nicht zu vergessen die wunderschön beleuchteten Weihnachtsmärkte am Neumarkt und das Nikolausdorf am Rudolfplatz. Auch der  Weihnachtsmarkt im malerischen Stadtgarten hat es mir sehr angetan. Und auch der überschauliche Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum ist einen Besuch wert. Wer es ein wenig schriller mag, sollte auf keinen Fall den alljährlich stattfindenden Schwulen/Lesben-Weihnachtsmarkt in der „Heavenue Cologne“ verpassen. Ebenfalls ein absolutes Muss für alle WeihnachtsmarktliebhaberInnen.

Weihnachtsmärkte in Köln – Kölner Eislaufbahn mit Reiterstandbild am Heumarkt

Welche Weihnachtsmärkte gibt es in Köln und den Veedeln?

Hier findet ihr die bekanntesten Weihnachtsmärkte in Köln und den Veedeln (Stadtteilen) mit Öffnungszeiten. Die Märkte in den Kölnern Veedeln begeistern mich jedes Jahr ganz besonders (Vorsicht! Die Veedel-Märkte finden zum Teil nur an einem Wochenende statt).

Schaut euch doch die einzelnen Weihnachtsmärkte in Köln an. Eine Übersicht habe ich euch hier zusammengestellt:

Wer nicht nur die Weihnachtsmärkte besuchen will, sondern auch gerne meinen Lieblingswochenmarkt kennenlernen will, wird hier fündig. Und natürlich ist es toll, einen Museumsbesuch mit einzuplanen, wenn man schon mal da ist. Hier gehts zu den Kölner Museen.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Adventszeit und viele schöne Erlebnisse auf den Kölner Weihnachtsmärkten.

21 Nov

Passagen Köln 2020 – Interior Design Week Cologne

PASSAGEN Köln 2019 - Rote Sitzbank

Das trendige Designfestival PASSAGEN Köln 2020 – Interior Design Week Cologne – findet bereits zum 31. Mal vom 13. – 19. Januar 2020 für Fach- und Privatpublikum statt. In Salons, Möbelhäusern, Shops, Ausstellungsräumen und vielen anderen Locations in Köln tummeln sich dann Profis und PrivatbesucherInnen.

Passagen Köln 2020

Das trendige Designfestival PASSAGEN ist ein Muss für Fachpublikum aus aller Welt. Hier treffen sich Designer, Architekten, Einkäufer, Presseleute und Einrichtungsexperten aller Art. Insbesondere junge Designer, die sich einem breiten Publikum vorstellen möchten, finden auf der Interior Designweek in Köln eine perfekte Plattform; gleichermaßen sind die PASSAGEN aber auch ein Eldorado für alle Privatpersonen, die sich für Design, Architektur, Wohntrends, DIY und  Einrichtung begeistern und Gleichgesinnte treffen möchten.

PASSAGEN 2020 – Erste Fotos und Eindrücke

MAKK – Museumsschau für die Kölner Gruppe Pentagon

Passagen Köln 2020 – Interior Design Week Cologne, Zentrale Ausstellungshalle des MAKK mit einer ersten monografischen Museumsschau, gewidmet der Kölner Gruppe Pentagon

Am 13.01.2020 waren wir ab 19:00 Uhr im MAKK. Das MAKK zeigt vom 13.01. – 26.04.2020 und während der PASSAGEN täglich bei freiem Eintritt in der zentralen Ausstellungshalle die erste gemeinsame Arbeit nach 35 Jahren der Kölner Gruppe Pentagon (1985-1991) seit dem Projekt „Café Casino“ und dem d8-Stuhl auf der Documenta 8, 1987. Das Kollektiv wurde 1985 von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter gegründet und zählt zu den Protagonisten des Deutschen Designs. Wir nutzten die Zeit, auch den 1. und 2. Stock des MAKK zu besuchen und konnten uns in aller Ruhe umsehen, da sich die meisten Besucher vorwiegend auf die Ausstellungshalle konzentrierten. Bei Weißwein und Brezel kamen wir dann auch schnell mit anderen Besuchern ins Gespräch. Ein gelungener Abend im MAKK! Vielen Dank!

AW Designer des Jahres 2020 „RAW EDGES“ im 25hours Hotel Köln „The Circle“

Den nächste PASSAGEN-Tag nutzten wir, um das 25hours Hotel „The Circle“ zu besuchen, das Gastgeber der exclusiven Ausstellung zu Ehren des Londoner Duos „Raw Edges“ während der PASSAGEN ist. Ganz entspannt konnten wir uns umschauen und Möbel und Objekte von Yael Mer und Shay Alkalay von Raw Edges ansehen. Das Spiel mit Farben und Materialien fand ich sehr beeindruckend. Eine Lampe, die sich ganz langsam dreht und dabei ihre „Blätter“ aus Glas entfaltet, und ein besonders geformter Sessel haben es mir ganz besonders angetan. Aber seht selbst oder geht schnell hin, es ist noch Zeit bis Sonntag. Und die stylische Lounge des 25hours Hotels Köln ist sowieso der absolute Hingucker!

Passagen Köln 2020 – Interior Design Week Cologne, drehbare Lampe des Londoner Duos „Raw Edges“ im 25hours Hotel Köln während der PASSAGEN

Passagen Köln 2020 – Interior Design Week Cologne, Bank und Lampe des Duos „Raw Edges“, ausgestellt während der PASSAGEN Köln im 25hours Hotel Köln

SoLebIch Apartment im Qvest Hotel Köln

Glücklicherweise hatte ich noch etwas Zeit und bin der Einladung der lieben Herausgeber des 2007 von Nicole Malalouf und Daniel Eichhorn gegründeten Online-Wohnmagazins SoLebIch.de. Das SoLebIch Apartment könnte wohl in keinem besseren Ort in Köln untergebracht sein.

Passagen Köln 2020 – Qvest Hotel von aussen im Januar 2020

Wie ich schon öfters auf diesem Blog kommentiert habe, kann Köln sehr garstig und unansehlich sein. Mit der Zeit habe ich aber gelernt, genauer hinzuschauen, manchmal gar zwei- oder dreimal und siehe da: es tun sich wahre Schätze auf, wo ich sie am wenigsten vermutet habe. Auch mitten in der Stadt gibt es sie, die versteckten Ecken und Winkel, idyllischen Hinterhöfe, kleine Sträßchen und schöne Plätze. Genau an so einem ruhigen Ort, unweit vom prallen Leben, wenige Meter von der wunderschönen Sankt Gereons Kirche entfernt, liegt das 1867 in neugothischem Stil erbaute Gebäude, das von 1897 – 1971 als Kölner Stadtarchiv genutzt wurde. Ein wunderschönes Bauwerk mit großen Fenstern hinter Spitzbögen. Besonders abends oder nachts, wenn die hohen Giebelfenster von warmem Licht erleuchet werden und man zwischen hohen Bäumen auf das Gebäude sieht, stellt sich bei mir ein Kopfkino ein.

Schon bevor das SoLebIch Apartment 2019 hier zum ersten Mal zu Gast war, kannte ich das Hotel und liebe es innig. In diesen Räumen, jedes der 35 Zimmer ist übrigens anders mit bekannten Designerstücken eingerichtet, fiel vor einigen Jahren die finale Entscheidung, nach Köln zu ziehen. – Tja, und jetzt kam ich mehrmals wieder als Freundin des SoLebIch Konzepts und um auch wieder die „sakrale“ Aura dieses altehrwürdigen Gebäudes zu spüren.

Nicht nur das Gebäude ist faszinierend, sondern die Einrichtung des Hotels, beginnend mit der Rezeption. Beim ersten Betreten dachte ich, ich sei in einem Kloster angekommen. Zwei gemütliche, leicht abgewetzte Sessel (Barcelona Chairs) von Mies van der Rohe laden neben der Rezeption zum Platz nehmen ein.  Es finden sich Rippengewölbe an der Decke. Man ist umgeben von Gemälden und auf dem Treppenabsatz kann man, gemütlich in einem Eames Lounge Chair sitzend, aus dem Fenster schauen und seinen Gedanken nachhängen. Soviel über das Qvest Hotel. Und nun zum SoLebIch Apartment.

Schon beim Betreten des dieses Jahr in fröhlichem  Bunt eingerichteten SoLebIch Apartments und des Salons „Happy Place“ erfasste mich eine Gute-Laune-Welle. Den Rest tat die Gute Laune Musik und der freundliche Empfang des entspannten SoLebIch Teams.

Passagen Köln 2020 – Solebich-Salon im Hotel Qvest Köln

Und einmal mehr wird klar, warum Nicole und Daniel 2019 unter die 200 wichtigsten Influencer der Designwelt gewählt wurden. Das Team hat wieder vor Ideen gesprüht und eine einladende, bunte Wohlfühloase geschaffen, die ein warmes Glücksgefühl des Nachhause-Kommens vereint mit einer Aufforderung zur ausgelassenen Geselligkeit, aber auch dem Angebot kuscheliger Rückzugsorte. Im „Begegnungen“, auch „New Yorker Hotel“ genannten Raum, empfand ich eine Atmosphäre geprägt vom ewigen Traum des Reisens an ferne Orte, für Spiel und Austausch, dann wieder eine ganz sonderbare Art von Fernweh,  ein „duftendes Havanna-Feeling“ mit all den üppigen Grünpflanzen und dem Tischchen, an dem alle Arten von Begegnungen, seien es ganz kurze oder ein Leben lang währende, vorstellbar sind. Erlebt es selbst und schreibt mir, wie ihr das empfunden habt.

Passagen Köln 2020 -Ausblick auf den Hof vom Salon aus

Später saßen wir mit anderen Besuchern bei einem Glas Weißwein auf Tom Dixon Polsterstühlen an einem herrlichen Tom Dixon Korktisch, darunter ein sagenhafter Teppich von Jan Kath – ach, ich komme wieder total ins Schwärmen. Es tut gut, eine Zeitlang den Blick in Ruhe schweifen zu lassen und später eine zweite oder gar dritte Entdeckertour zu starten. So zeigen sich zumindest mir aus verschiedenen Perspektiven vielleicht zunächst verborgene Details besser.

Schaut euch am besten selbst im SoLebIch Apartment um und entdeckt den Eingangsbereich „Willkommen“, den großen Salon „Happy Place“, das heimelige Schlafzimmer „Geborgen“, das Zimmer „New Yorker Hotel – Begegnungen“ mit einem großen Pflanzenregal, das zu vertrauten Gesprächen einlädt, am besten selbst. Viel Spaß! Und wenn ihr keine Zeit haben solltet, lohnt sich ein Besuch auf  solebich.de, wo ihr die Möglichkeit habt, sehr viel über Einrichtung und Design zu erfahren, Tipps für eure eigene Einrichtung bekommt und auf eine sehr rege, einrichtungsbegeisterte Community trefft, die euch Einblicke in ihr Zuhause gewährt. Und nicht zuletzt könnt ihr Details zu den verschiedenen SoLebIch Apartments nachlesen.

Passagen Köln 2020 – Interior Design Week Cologne – SoLebIch Apartment im Hotel Qvest, Zimmer New Yorker Hotel „Begegnungen“

Wo sind die Locations der PASSAGEN Köln 2020?

Alle, die wie ich ein Faible für Design, DIY und Architektur haben, können sich 1 Woche lang nach Herzenslust in Salons, Möbelhäusern, Shops, Ausstellungsräumen und vielen anderen Locations umschauen und mit Ausstellern und anderen Besuchern austauschen, shoppen oder ihre Lieblingsstücke ordern. Der Eintritt zu den PASSAGEN ist kostenlos. Die Locations befinden sich zum größten Teil in der Kölner Innenstadt. Mit Öffis, zu Fuß oder Rad kommt ihr also gut durch. Die meisten Veranstalter bieten Getränke zu humanen Preisen an. Bei den Vernissagen gibt es teilweise auch Kleinigkeiten zu essen.

Im Januar 2019 bin ich an mehreren Tagen mit meinem Sohn Jan und meinem Leser Jörg auf den Kölner PASSAGEN unterwegs gewesen und war total begeistert. Lest am besten mal meinen Artikel Passagen 2019 durch. Dort bekommt ihr Inspirationen und findet hilfreiche Tipps zur Planung; denn ohne Planung geht bei den PASSAGEN, wie auch beim Tag des Offenen Denkmals, nix oder es wird zeitraubend und chaotisch.

Termin und Programm

Montag, 13. 01. – Sonntag, 19.01.2020

Hier geht’s zum Programm Passagen 2020.

Viel Spaß. Wir sehen uns.

05 Sep

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln

Am 7. und 8.09.2019 wurden endlich wieder zum 26. Mal Türen und Tore anlässlich des Tages des Offenen Denkmals 2019 in Köln und bundesweit geöffnet. Eintritt und Führungen für interessierte BesucherInnen waren wie immer kostenlos. Angelehnt an das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum lautete das Motto 2019 zum Tag des Offenen Denkmals „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Das Spectrum umfasste ca. 500 Veranstaltungen an über 160 verschiedenen Orten in Köln. An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an die vielen Veranstalter und ehrenamtlichen HelferInnen, die dieses vorbereitungsintensive Event überhaupt erst ermöglichen.

Einige Impressionen des Tages des Offenen Denkmals 2019 in Köln

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln, Blick von der 1. Etage ins neue Restaurant KWB

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln – Ehemaliges Deutz-Kalker Militärbad, heutiges Hotel Stadtpalais

Ganz besonders neugierig waren wir auf die Fortschritte der Umbau- und Renovierungsarbeiten des ehemaligen Deutz-Kalker Militärbades. Schon vor Jahren entdeckten wir das hervorragende Frühstücksbuffet des Stadtpalais Hotels und waren von dem denkmalgeschützten Gebäude begeistert. So hörten wir  vom geplanten Umbau des im Hause befindlichen, unter Denkmalschutz stehenden Bades. Anlässlich des Tages des Offenen Denkmals 2018 hatte die Hotelleitung zur öffentlichen Besichtigung eingeladen und Vita-Oeconomica hatte die Gelegenheit, die bereits recht weit fortgeschrittenen Restaurierungs- und Umbauarbeiten anzusehen. Schon damals war ich total geflasht von dem, was ich sah.

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln,  Ehemalige Umkleidekabinen aus litauischem Holz. Blick von der 1. Etage ins neue Restaurant KWB

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln – Eröffnung des Restaurants KWB im Hotel Stadtpalais

Und am 2. Septemberwochenende 2019 war es endlich so weit: nach etwa 4 Jahren eines von Hürden aller Art überschatteten Umbaus erstrahlt die ehemalige Schwimmhalle in herrlicher Pracht. Eingezogen ist das großzügig auf zwei Ebenen konzipierte Restaurant KWB. Der Umbau ist gelungen und das Ergebnis ist wunderschön geworden. Edel unter Einsatz feinster Materialien, detailverliebt, dabei dezent und nicht überladen, nachhaltig und das Flair des alt ehrwürdigen Gebäudes ist erhalten und sogar noch hervorgehoben worden. Ein neues Schmuckstück für Köln! Geht hin und schaut es euch an!

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln,  Blick von der 1. Etage ins neue Restaurant KWB

Und es ist bereits zum Ritual geworden: zuerst haben wir das wie immer hervorragende Frühstück im Frühstücksraum, der so genannten „Volksbibliothek Vorster“, genossen und uns auf die Führungen durch Dr. Heribert Landskron-Reissdorf und Hoteldirektor Rainer Siewert eingestimmt. Danach durften mein Sohn Jan und ich ein ausgiebiges „Fotoshooting“ machen, das uns bei der Fülle wunderschöner Ansichten und Details sehr viel Spaß bereitet hat.

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln, KWB – Blick zur stylischen Bar mit Wasserelementen

Ich freue mich sehr darauf, das neu eröffnete Restaurant KWB, das dieser Tage eröffnet wird, regelmäßig zu besuchen und im Alltagsbetrieb noch mehr Details zu entdecken. Die Speise- und Getränkekarte liest sich schon vielversprechend und die Preise sind, wie bereits letztes Jahr von der Direktion angekündigt, moderat, so dass sich jeder dort sein Kölsch in herrlichem Ambiente leisten kann.

Stadtpalais – Restaurant KWB

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln,  Blick von der 1. Etage ins neue Restaurant KWB. Stilgerechte Treppe zu den Waschräumen.

 

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln – Deutzer Dom

Nach dieser Augenweide, gepaart mit kulinarischen Freuden, stiegen wir gut gelaunt auf unsere Fahrräder, um durch Deutz zur Besichtigung des Deutzer Doms zu radeln. Mir haben es besonders die Fensterrosetten und Holzschnitzereien angetan.

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln, Buntglasfenster im Deutzer Dom

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln, das innere des Deutzer Doms

Tag des offenen Denkmals 2019 – Deutzer Brücke

Wenn ich über die Deutzer Brücke radle, muss ich immer stehen bleiben, um das Panorma sowohl flussabwärts- als auch -aufwärts zu geniessen. Bei jedem Wetter. Dieses Mal konnte ich bei diesigem Wetter einen Schnappschuss von einem unter schweizer Flagge fahrenden Flusskreuzfahrt-Schiff machen, das über Whirlpool und sogar einen kleinen Golfplatz auf dem Oberdeck verfügt. Am liebsten wäre ich à la James Bond auf das Deck gesprungen und hätte die Kulisse vom Whirlpool aus genossen, aber wer da wohl während der Flussfahrt Golf spielen will?  Anyway, das satte Grün des „Golfplätzchens“ liefert genau den Farbtupfer, den das Foto bei diesem Wetter verträgt.

Tag des offenen Denkmals 2019 – Blick auf Schokoladen-Museum und Co.

Im Hintergrund seht ihr die futuristischen, direkt am Rhein gelegenen Kranhäuser, den alten Malakoffturm, die Einfahrt zum Rheinauhafen und das Schokoladenmuseum. Lässt sich alles gut zu Fuß oder mit dem Rad erkunden.

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln – Flusskreuzfahrtschiff mit Panorama von Deutzer Brücke aus

Tag des Offenen Denkmals 2019 – Dombauhütte

Der Besuch der Dombauhütte war natürlich auch ein absolutes Highlight. Es ergaben sich interessante Gespräche mit Historikern und Handwerkern. Steinmetze, Schmiede, Glasermeister, Schreiner, Zimmerleute und andere Handwerker erklärten den Besuchern ihre abwechslungsreiche Arbeit. Und nicht zuletzt faszinierend war die Aussicht auf den Dom aus der Perspektive des Innenhofes der Dombauhütte. Ausblicke, die man sonst das ganze Jahr über nicht hat! Ist das nicht gigantisch?

Tag des Offenen Denkmals in Köln 2019, Blick zum Dom aus dem Innenhof der Dombauhütte

Dombauhütte, bei den Schmieden

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln – Alte Feuerwache

Fehlen durfte auch dieses Jahr wieder nicht der Besuch der Alten Feuerwache. Wir hatten Glück und konnten im Innenhof zu den Klängen einer indonesischen Band mittanzen und an den zahlreichen Ständen indonesische Delikatessen probieren bis wir leider von einem ausgiebigem Regenguss heigesucht wurden.

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln - Alte Feuerwache

Alte Feuerwache mit Streetfood und indonesischer Band

Tag des Offenen Denkmals in Köln – Hansahochhaus

Mit dem Rad gings nach der Feuerwache und Besuch des Fairteilers zum  1924/25 im Stil des Rheinischen Expressionismus erbauten Hansahochhaus. Mit 65 Metern war es für kurze Zeit das höchste Haus in Europa! Highlights sind der Paternoster-Aufzug mit 26 Kabinen, der damals der höchste Paternoster (ihr wisst ja, dass ich verliebt in Pater Noster bin, siehe den Bericht über die ihk vom letzten Jahr) weltweit war, und der Blick auf den Dom aus dieser Perspektive.

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Köln – Pater Noster im Hansahochhaus

Link zur Veranstaltungsbroschüre 2019 und Bericht von 2018 mit Tipps

Letztes Jahr habe ich bereits einen Artikel über den Tag des Offenen Denkmals 2018 veröffentlicht, wo ich einige Tipps zur Umsetzung gegeben habe. Für eure Planung im Vorfeld für dieses Jahr findet ihr folgenden Link zur Veranstaltungsbroschüre mit Programm und zur mobilen Version 2019.

Hier gehts zum Artikel von 2018.