14 Mai

Juttas Suppenküche e. V. in Köln – seit 1997

Juttas Suppenküche in Köln seit 1997

Juttas Suppenküche e. V. auf der Domplatte  wurde 1997 von Jutta Schulte ins Leben gerufen und verteilt direkt gegenüber dem Kölner Dom vor dem Domforum bei jedem Wetter an jedem 2. Freitag im Monat ab 15.00 Uhr ein kostenloses, warmes Essen, von Firmen gespendete Lebensmittel und Tiernahrung, aber auch – wenn vorhanden – Kleidung u. v. m. an Bedürftige. – Stopp Kölsche, Touristen, Alle! Geht nicht einfach vorbei. Bleibt stehen und helft, wenn ihr helfen könnt. Auch Zuhören hilft!

Juttas Suppenküche e. V. in Köln – seit 1997 – die Lebensmittel werden sorgsam aufgestellt

Wie ich von Juttas Suppenküche e. V. erfahren habe und meine Begegnung mit einem Wohnungslosen

Als ich gestern am Fairteiler bei der alten Brandschutzdirektion nahe Ebertplatz ein paar Lebensmittel gegen ein Vollkornbrot tauschte, waren die mitgebrachten Sachen ratzfatz weg. Vor allem ein paar Tütchen Fertigcappucino, die ich in der Apotheke geschenkt bekommen hatte, erfreuten sich größter Beliebtheit. Warum? Weil Menschen ohne Wohnsitz, die regelmäßig den Fairteiler besuchen, absolut scharf darauf waren! – Ich kam mit einem Herrn ins Gespräch und wir unterhielten uns über eine Stunde. Ich an ein kvB-Fahrrad, das mit Monatsabo seit 1.03.2018 kostenlos ausgeliehen werden kann, und er an sein schon älteres Rad, an dem ein halbes Pedal fehlt, gelehnt.

Selten habe ich mich mit einem mir völlig fremden Menschen in so kurzer Zeit so intensiv über wirklich sehr persönliche Dinge unterhalten. Ich bin ja ein Mensch, der gerne hinter die Kulissen schaut und so lange nachbohrt, bis mein Wissensdurst gestillt ist. Ich sagte dem Mann, er brauche nicht zu antworten, wenn die Fragen zu indiskret seien, worüber er lachte. Ich sagte ihm ganz offen, dass er trotz seines Lebens auf der Straße doch relativ gepflegt auf mich wirke. Daraufhin erzählte er mir über seinen Alltag und wie er sein Leben in Köln als Wohnungsloser gestaltet. Er ist 65 Jahre alt und lebt, seit er 36 Jahre alt ist, mit einigen Unterbrechungen auf der Straße. Auf eigenen Wunsch. Er erhält keinerlei finanzielle Unterstützung und verfügt durch etwas Pfandflaschen sammeln am Wochenende und kleine Hilfsleistungen für Bedürftige, wie z. B. einfache Fahrradreparaturen, über ungefähr 30,– EURO Bargeld im Monat. Damit sei er zufrieden. Den skurrilen Ort, wo er sich und seine Wäsche im Eimer wäscht, verrate ich nicht. Im Winter habe er mehrere Schichten Kleidung an, da wäre es schwieriger, bis das alles unten sei. Ihm ginge es aber gut, sagt er, er habe draussen unter einer Plane einen festen Platz zum Schlafen, den er sich recht gemütlich eingerichtet habe. Dort sei er geduldet und ein Restaurant in der Nähe versorgt ihn sogar regelmäßig mit übrig gebliebenem Essen und habe ihm sogar schon auf seinen Wunsch hin etwas aus mitgebrachten Zutaten zubereitet. Er revanchiere sich durch Mithilfe im Außenbereich, da er sich mit Gartenarbeit gut auskennt. – Einzig vor 2 Jahren habe er sich das Bein gebrochen und nach 10 Tagen im Krankenhaus hätte er 4 Wochen bei seinem Sohn unterkommen können; aber danach sei es doch einige Monate noch schwierig gewesen bis der Bruch vollständig ausgeheilt war. – Er meinte, dass man alles organisieren könne. Er habe ja Zeit und könne dadurch auch viele kostenlose Termine wahrnehmen. Er sei sogar schon mehrmals für einige Tage in Urlaub gewesen, von einem Kloster würde das jedes Jahr angeboten werden. Er helfe dort im Klostergarten. Und Opa sei er auch. Das dritte Enkelkind, ein Mädchen, werde demnächst geboren.

Mein Blog „Vita Oeconomica“ wendet sich auch besonders an Menschen mit geringerem Einkommen und ich war erstaunt über das Wissen dieses Mannes, kostenlos oder für wenig Geld an Lebensnotwendiges zu kommen. Er hat sämtliche Termine und Orte im Kopf, wo z. B. Lebensmittel oder warme Mahlzeiten kostenlos verteilt werden, wo es günstige Kleidung gibt oder wie Menschen mit Köln Pass, Behinderung oder bedürftige Alte mit kleiner Rente kostenlose Kulturangebote genießen können. Ich habe gemerkt, dass er sehr an Kultur interessiert ist und Fan eines ganz bestimmten Museums ist.

Gelegentlich bekommt er Lebensmittel, die für seine Lebenssituation nicht so gut geeignet sind, da er dort, wo er „wohnt“ leider nicht kochen kann. Diese tauscht er dann gegen für ihn besser geeignete. Einen richtig guten selbst gemachten Kartoffelsalat – den würde er sich mal wieder wünschen. (Diesen Wunsch werde ich ihm mal als Überraschung erfüllen. Und ein gebügeltes Hemd dazu legen; denn ich weiß ungefähr, wo er „wohnt“).

Über Juttas Suppenküche e. V. in Köln seit 1997

Er erzählte mir, dass freitags alle 2 Wochen eine kostenlose Essensverteilung auf der Domplatte, direkt vor dem Domforum, stattfinde. Juttas Suppenküche sei sein nächstes Ziel an diesem Tag. Eine warme Mahlzeit, vielleicht noch ein paar Lebensmittel mitnehmen. Ich solle doch mitkommen. Spontan fuhr ich gegen 15.00 Uhr nach zur Domplatte. Ich wollte unbedingt Jutta sehen und schauen, ob die Suppenküche ein Fall für Vita Oeconomica sein könnte. Zunächst dachte ich ja, es würde jemand auftreten, da sich eine große Menschentraube gebildet hatte. Doch als ich näher kam, entdeckte ich vor einem zwischen Laternenmasten angebrachten Absperrband in einer langen Reihe sitzende Rollstuhlfahrer oder auf dem Rollator sitzende, aus Plastikschalen essende, Menschen. Andere saßen auf dem Mäuerchen oder standen um die Ecke, ebenfalls mit Eintopf und Brötchen. Hinter dem an drei Seiten hängenden Absperrband waren Kisten voller Lebensmittel sauber in Reih und Glied aufgereiht und am Eingang der Absperrung schöpfte mit einer langen Suppenkelle eine quirlige Frau in Fleecejacke: die besagte, legendäre „Jutta“ (die Suppenküchengründerin Jutta Schulte), die den Verein seit 1997 am Leben erhält und managt, mit einigen Helfern aus einem auf einem Klapptisch stehenden großen Topf den von Peters Brauhaus gespendeten Eintopf in Plastikschalen.

Juttas Suppenküche in Köln - seit 1997

Juttas Suppenküche e. V.  in Köln – seit 1997 – geht nicht einfach weiter.

Auch mir wurde völlig unbürokratisch Eintopf angeboten, was ich jedoch ablehnte, da ich ja nur gekommen war, um mich zu informieren und nicht um jemanden das Essen wegzufuttern. Ich stellte mich also bei Jutta und einigen ihrer HelferInnen vor und fragte, ob ich einige Fotos machen und in meinem Blog über dieses Angebot berichten dürfte. „Aber klar“, kam die Antwort sofort „und wir sind alle hier per Du“. Die Gesichter einiger zunächst etwas skeptisch dreinblickender HelferInnen wurden freundlich und ich hatte das Gefühl, dass sich einige Akteure gerne fotografieren ließen und stolz auf ihre Arbeit waren. Zu Recht! Die Helfer waren sehr beschäftigt. In der kurzen Zeit konnte ich erfahren, dass es langjährige, treue HelferInnen gibt und natürlich immer gerne neue willkommen sind. Die große Zahl Hilfsbedürftiger sei stets gewachsen, die Zahl der Obdachlosen, die regelmäßig kommen, habe sich zwar verringert, aber es seien stetig mehr Menschen mit geringem Einkommen, Hartz IV-Empfänger, Rentner mit zu geringer Rente, Behinderte und auch immer mehr Flüchtlinge hinzu gekommen. Ein großes Lob an dieser Stelle an die Betreiber des Domforums, die das rege Treiben vor ihrer Einrichtung dulden und die großzügigen Spender!

Juttas Suppenküche in Köln – seit 1997 – das gespendete Lebensmittelangebot ist sehr umfangreich und wird fein säuberlich für den Andrang vorbereitet

Auf einer Seite unter den Säulen entdeckte ich viele Menschen, die mit ihrem Hackenporsche oder Taschen da waren und kam auch mit ihnen schnell ins Gespräch. Darunter befand sich eine Frau, die an diesem Tag 55 Jahre alt geworden war und auf Erdbeeren als Obstspende hoffte, da sie sich am Sonntag zum Geburtstag und Muttertag einen Erdbeerkuchen machen wollte. Ihre Begleiterin erzählte mir, sie sei 58 Jahre alt und habe 2 Jahre lang gebraucht, bis sie sich getraut habe, öffentlich auf der Domplatte um Essen anzustehen. Sie habe sich zu sehr geschämt, aber mit ihrer Bekannten ginge es leichter. – Am liebsten hätte ich laut losgeheult und all den Wartenden ein fettes Stück Erdbeerkuchen mit gaaanz viel Sahne spendiert und das Geburtstagskind hochleben lassen. – Spätestens da beschloss ich, hier auf meinem Blog auf die Armut mitten in einer deutschen Großstadt hinzuweisen und Menschen zu bitten, Juttas Suppenküche zu unterstützen. Und ungenutzte Schlafsäcke und Isomatten meines Sohnes Jan aus dem Keller zu holen und zu spenden. Es war mittlerweile nach 15.00 Uhr und manche waren schon seit 9.15 Uhr bzw. 11.00 Uhr da; denn bei Juttas Suppenküche gibt es eine ganz bestimmte Abfolge, die keinerlei Ellbogentaktik unterstützt und an die sich alle halten, wie ich bei meinem Besuch beobachten konnte. Versucht jemand, sich vorzudrängen, hat Jutta dies ganz schnell im Blick und beendet den Versuch ratzfatz mit Nachdruck. Es werden laminierte Nummern verteilt. Die Bedürftigen bekommen einen dicken schwarzen Punkt aufs Handgelenk gemalt und wenn das Essen in einer bestimmten Choreographie (zuerst die „Rollis“ und Obdachlosen) verteilt ist, werden die Wartenummern aufgerufen und die Lebensmittel und andere Dinge, sofern vorhanden, verteilt.

Die geduldig wartenden Menschen dürfen sich dann aus dem erstaunlich vielfältigen Lebensmittelangebot einiges aussuchen. Wer also früh da ist, hat eine größere Auswahl. Ich sah Gemüse, Quark, Joghurt, abgepackten Käse und Wurst, Kakao in Flaschen, eine Palette Chips und sogar Tiernahrung und Einiges mehr. Die Lebensmittel werden regelmäßig gespendet. Es handelt sich um einwandfreie, frische Ware oder kurz vor MHD. Es werde aber auch ab und an Kleidung, wärmende Decken und Schlafsäcke für auf der Straße lebende Menschen verteilt. Sogar neue Schuhe, für Manche die ersten neuen ihres Lebens, habe man schon für wenig Geld kaufen und verteilen können. Auch die Tiere Wohnungsloser werden durch Tierfutterspenden mitversorgt. Ein Tierarzt unterstützt den Verein ebenfalls tatkräftig. Und mit den Spenden kauft Jutta, was am allerdringendsten benötigt wird und bezahlt oftmals sogar aus eigener Tasche. Die „Suppe“ bzw. der Eintopf wird von Peters Brauhaus am Alter Markt frisch gekocht und gespendet und wird von den Helfern abgeholt.

Wie könnt Ihr Juttas Suppenküche e.V. helfen?

Voller Enthusiasmus und völlig unaufdringlich sammelten 2 Frauen Spenden für Juttas Suppenküche. Und für mich war absolut klar: meine Latte und Auszeit in einem meiner Lieblingscafés nebst Leute gucken bei dem schönen Wetter würde heute ausfallen; ich hätte es nie übers Herz gebracht, dieser engagierten, wunderbaren Organisation, die seit Jahren unbürokratisch regelmäßig dort hilft, wo der Hunger brennt und die Not groß ist, während unsere PolitikerInnen ewig lang in piekfeinen Schlössern, bei der Zugspitze oder in Hotelpalästen sondieren und diskutieren, nicht wenigstens ein paar EURO zu spenden.

Juttas Suppenküche – mit den gesammelten Spenden wird das Allernötigste dazugekauft.

So saß ich später halt mit meinem mitgebrachten kalten Tee auf einem Mäuerchen und beobachtete ohne Latte das erstaunlich gesittete, durchorganisierte, bunte Treiben vor dem Dom. Mir wurde fast schwindelig von all den Gegensätzen, die ich sah: auf der einen Seite durchgestylte, Selfies machende Menschen aus aller Welt und ein paar Meter weiter die geduldig in einer Reihe sitzenden, wartenden Rollstuhlfahrer, hungrige Menschen mit Eintopf in der Hand und Leute mit Hackenporsche und Einkaufstaschen. Ja, die Domplatte hat schon seit Jahrhunderten viel gesehen. Aber wahrscheinlich selten so viel Hilfsbereitschaft wie von Juttas Suppenküche e. V.  Allein die Erinnerung an den Anblick der langen Warteschlange tut mir heute noch weh und rührt mich zu Tränen. Und deshalb sitze ich jetzt hier und schreibe diesen Artikel, damit ihn ganz viele Menschen lesen können, die Juttas Suppenküche etwas Gutes tun können und wollen. Wie ihr spenden könnt und sogar eine Spendenquittung fürs Finanzamt bekommt, erfahrt ihr weiter unten.

Wer nichts spenden kann, kann Bedürftige auf dieses Angebot hinweisen und sie dazu animieren, sich nicht zu schämen und zu Jutta zu gehen. Und helfende Hände können Jutta und ihr Team ebenfalls gebrauchen. Ihr könnt euch auf Juttas Website melden.

Weitere Informationen über Voraussetzungen, welcher Personenkreis Unterstützung bekommt oder wie ihr selbst helfen oder spenden könnt, erfahrt ihr hier unter „Juttas Suppenküche“.

23 Apr

Kohl essen und trinken – am besten täglich

Wenn ihr regelmäßig – am besten täglich – eine Tasse voll Kohl esst oder Kohlsaft/-smoothie trinkt, unterstützt ihr eure angeborenen Entgiftungsmechanismen nachhaltig. Kohl hilft, den Hormonhaushalt zu regulieren und soll auch bei Wechseljahrsbeschwerden und Prostataleiden helfen. Kraut/Kohl hat antibiotische, antibakterielle, schmerzstillende und anticancerogene Eigenschaften und ist reich an Ballaststoffen, Nährstoffen und Vitaminen. Ein regelrechtes heimisches Allheilmittel, das sowohl präventiv gegen etliche Krankheiten als auch lindernd oder gar heilend wirkt. Weiter hat sich der Kohl auch u. a. bei Rheuma, Diabetes, Magen-Darm- und Verdauungsproblemen, Magenschleimhautentzündung und erhöhtem Cholesterinspiegel, sowie bei Adipositas als probates, natürliches Heilmittel erwiesen. Auf dieser Seite findet Ihr weiter unten einige einfache Kohlrezeptvariationen und eine Anleitung für äußerliche Kohlwickel bei Schmerzen und Entzündungen. – Keine Angst, der Genuss einer Tasse voll mehrmals pro Woche, am besten täglich, genügt.

Wie kommt es zur entzündungshemmenden Wirkung?

Der Grund besteht im Reichtum an den enthaltenen Glucosinolaten (schwefelhaltige Moleküle/Senfölglycoside). Das sind schwefelhaltige, sekundäre Pflanzenstoffe, die antibakteriell, antibiotisch, in der Folge schmerzstillend und wohl auch anticancerogen wirken. Phenolsäuren können dabei helfen, die Umwandlung geschädigter Zellen in bösartige Zellen zu bremsen. Phenole wirken entzündungshemmend und dadurch auch schmerzstillend. Schon die Alten Römer und Griechen  wussten um die zahlreichen, helfenden Eigenschaften des Kohls. In Holland wird Rheuma auch in Krankenhäusern noch heute traditionell mit Kohl behandelt.

Kohl essen - am besten täglich. Wirsing und Erika, ein wunderschönes Farbenspiel

Kohl essen und trinken – am besten täglich. Wirsing und Erika, ein wunderschönes Farbenspiel

Kohl – perfektes Antioxidans

Kohl, am besten aus Bioanbau, ist reich an Ballaststoffen, äußerst figurfreundlich, regelt die Verdauung, wirkt entgiftend (durch die o. g. Glukosinolate) und cholesterinsenkend und trägt allgemein viel zur Vitalität unseres Körpers bei. Kraut schützt vor oder behebt sogar Magen- und Darmerkrankungen und ist reich an den Vitaminen C, A, B, K und Spurenelementen wie z. B. Eisen. Kohl reinigt das Blut und hilft innerlich genommen und äußerlich als Kohlwickel bei rheumatischen Beschwerden und Gicht. Ein „Allroundheilmittel“ unter den heimischen Pflanzen!

Kohl am besten täglich essen und in die Ernährung integrieren

Kohl gibt´s das ganze Jahr über recht günstig zu kaufen. Er muss nicht von weit her transportiert werden, da hierzulande hervorragende Bedingungen zum Wachsen herrschen. Da der Kohl weltweit bekannt ist und gerne gegessen wird, gibt es meistens keine Probleme, auch unterwegs sein Quantum an Kohl zu finden und zu verzehren. In Bioqualität ist natürlich am besten. Auf die pulverisierte Form gehe ich weiter unten ein.

Der Weißkohl, auch Weißkraut genannt, gehört zu den Kreuzblütler-Gemüsearten (Cruciferen), denen zahlreiche Studien antikarzinogene Eigenschaften zuschreiben, und ist nicht nur ein hervorragendes, sehr gut lagerfähiges Gemüse, das bei unseren Vorfahren in der kälteren Jahreszeit zu den Hauptnahrungsmitteln gehörte. In den meisten Haushalten köchelte ein Krautgericht eigentlich immer auf dem Herd leise vor sich hin und das Sauerkraut gärte im Keller in einem Holzfass. Auf Schiffen gehörte Kraut zum Standardproviant. Hatte man Kohl eingelagert, konnte selbst ein langer Winter ohne Hungersnot gesund überstanden werden. Kohl wirkt vielseitig sowohl innerlich als auch äußerlich als Heilmittel. Kohlwickel und -umschläge, Kohlsaft oder gedünstetes Kohlgemüse,  Rohkostsalat und Sauerkraut helfen bei allerlei Leiden und beugen Krankheiten vor. Die Haupterntezeit ist im Spätherbst. Das Gemüse lässt sich sehr gut lagern und auch einfrieren und entwickelt seinen besten Geschmack, wenn es auf dem Acker kalt wird.

Wann schmeckt der Kohl am besten und wie kommt es dazu?

Kälte macht Kohlgewächse nämlich süßer! Allerdings nur, solange sie noch auf dem Acker sind und leben. Draußen muss es kalt, aber nicht unbedingt frostig sein. Denn dann verlangsamen sich die Pflanzenstoffwechselvorgänge und der Kohl verbraucht weniger seines Zuckers. Wer es genau wissen will: Bei weiterlaufender Zucker bildender Fotosynthese wird das Enzym Phosphofruktokinase stark gehemmt. Und zack, die Pflanze wird und schmeckt süßer!

Nach der Ernte kommt die Photosynthese zum Erliegen und der Geschmack bleibt, wie er ist.  Auf eurem kalten Balkon oder in der Truhe wird es also zu keiner Glukoseanreicherung mehr kommen! Das ist aber ohnehin Geschmacksache. Und es kann ja ein wenig nachgeholfen werden in puncto Süße (siehe meine Rezeptvorschläge).

Kohl essen - am besten täglich.

Kohl essen und trinken – am besten täglich. Kohl, ganz frisch vom Feld

Regelmäßiger Kohlgenuss – präventive Allzweckwaffe und Helfer bei etlichen Leiden

Ein guter Grund, regelmäßig Kohl zu essen, liegt u. a. in der antioxidativen Wirkung des Kohls. Vereinfacht erklärt, leidet unser Körper ohne Antioxidantien unter oxidativem Stress (das ist die Wirkung freier Radikale, die Zellwände und -strukturen attackieren, schwächen und zerstören können) und mit der Zeit einen großen Risikofaktor für viele Krankheiten und eine große Gefahr für unsere Gesundheit darstellen. Antioxidantien sind die Beschützer unserer Zellen.

Mit diesem eher allgemein gehaltenen Beitrag habe ich nun vorerst meine Lobeshymnen auf den Kohl abgeschlossen. In meinen folgenden, bereits veröffentlichten, Beiträgen erfahrt ihr noch mehr über diese wunderbare und wie ich finde wunderschöne Pflanze und könnt meine Rezepte und deren Wirkung ausprobieren:

„Krautsalat als Rohkost pusht Selbstheilungskräfte“

„Gedünsteter Krautsalat als Cholesterinsenker“

„Kohlwickel gegen Entzündungen und Schmerzen“

Kohlpulver- und -kapseln

Ich bin ja keine große Freundin von gekauften Fertigprodukten; aber dennoch kann die Einnahme von fertigen Kohlkapseln oder -pulvern manchmal besser sein als wenn man gar nichts tut oder aus irgendwelchen Gründen nicht tun kann. Das in einer Kapsel enthaltene Kohlpulver entspricht ca. 10 g frischem Kohl. Deshalb präferiere ich den frischen, in der Anschaffung günstigen Kohl, der mich außerdem gut satt macht und so lecker und variabel zubereitet werden kann. Selbst wenn ihr regelmäßig nur 2 – 3 Blätter feingeschnittenen Kohls unter einen anderen Salat oder Eintopf etc. mengt, habt ihr eine Menge für euer Wohlbefinden getan. Oder ihr zieht auf eurem Fensterbrett Kohl- oder Brokkolikeime heran und esst diese kleinen Gesundheitsbündel einfach so. Oder mal abends zum Krimi ein Schüsselchen voll selbst gemachter Kohlchips (schonend getrocknet)… Alles klar?

Mein Artikel erhebt nicht den Anspruch an Vollständigkeit und absolut ins Detail gehende wissenschaftliche Nachweise. Mir hat der regelmäßige Kohlgenuss sehr weitergeholfen, auch bei der Gewichtsreduktion und -beibehaltung – und deshalb habe ich mich mit dem Gemüse und dessen möglicher Heilwirkung näher befasst. Meine Erfahrungen gebe ich hier weiter. Mehr über den Kohl könnt ihr z.B. bei Wikipedia oder zentrum-der-Gesundheit erfahren.

07 Mrz

Mit der Hängematte im Urlaubsmodus

Eine Hängematte als Geschenk bedeutet für mich gleichzeitig auch Vorfreude auf Freizeit, Freunde, Sonne, Relaxen, Urlaubsfeeling und damit Lebensfreude. Schließlich fand ich genau das richtige Geschenk für meinen reise- und feierfreudigen Sohn Jan: die tolle Hängematte Barbuda pine. Ein gut erschwingliches, nicht alltägliches Geschenk für viele Anlässe mit hohem Wohlfühlfaktor. Bis zu Jans nächster Reise kann er in der Zwischenzeit damit super an einem der Kölner Seen, in den Parks oder auf einem Festival relaxen.

Jan war in Neuseeland ca. 6 Wochen mit einer Art Minivan unterwegs, den er täglich hinten umbauen musste, um darin zu schlafen oder zu kochen. Eine Hängematte zum Chillen zwischen den Touren oder einfach so zum Relaxen in der wunderbaren Natur wäre sicher ein Segen gewesen. Auch in Australien hätte er in einer Hängematte zwischen den anstrengenden Englischkursen bestimmt einen Power Nap im Schatten sehr genossen. Ich denke, dass eine Hängematte als Geschenk bei künftigen Ausflügen, Reisen und Festivals oft und gern zum Einsatz kommen wird. Sobald ich mehr Fotos habe, lade ich welche für euch hoch und werde berichten oder ihr schaut selbst auf Jans Blog nach.

Mit der Hängematte im Urlaubsmodus - Hängematte

Mit der Hängematte im Urlaubsmodus – ich habe mich für die Barbuda pine entschieden

Mit der Hängematte im Urlaubsmodus

Ganz uneigennützig ist meine Idee mit der Hängematte ja nicht. Jan leiht sie mir ganz bestimmt mal aus, sodass ich sie auf eine Radtour entlang des Rheins oder an meinen Lieblingsbadesee mitnehmen kann. Oder zum Grillen. Oder zu meiner Freundin Gertrud nach Augsburg, die einen schönen naturbelassenen Garten hat. Ich sehe mich schon an ganz vielen Orten mit der Hängematte, die pflegeleicht, schnell trocknend, bei relativ geringem Gewicht robust, und wie ich schon getestet habe, mit dem Aufhängeset leicht aufzuhängen ist. Sie ist zwar etwas schwerer als klassische Nylon-Reisehängematten, aber das stelle ich mir ziemlich schweißtreibend vor! Die Matte ist immer noch leicht genug und klein zusammenfaltbar, um sie locker überallhin mitzunehmen. Perfekt für Vita Oeconomica: Urlaubsfeeling für Zuhause und unterwegs mit kleinem Budget!

Als ich die wunderschöne Hängematte auspackte, kamen prompt Erinnerungen an alte WG Zeiten in unserem Bauernhaus bei Reutlingen in mir auf, als es im Garten zu regelmäßigen Kämpfen um den Lieblingsplatz in der arg gebeutelten Uralt-Hängematte unter den Obstbäumen kam. So à la Liegestuhlreservieren auf Mallorca. Und für immer werde ich wunderbare Momente, Meeresrauschen sowie Sonnenauf- und -untergänge an wunderschönen Stränden mit Hängematten verbinden. Ich kenne niemanden, der Hängematten nicht liebt! Uups, jetzt fange ich an zu träumen.

Kleine Warenkunde von mir als Naturtextilerin

Die Farben der Hängematte, für die ich mich schließlich entschieden habe,  leuchten sogar noch schöner als erwartet. Sie ist für 2 Personen bis 160 kg belastbar und großzügiger als viele andere geschnitten. Das Material besteht aus einem sehr robusten, relativ leichten Baumwoll-Polyester Gemisch, das ich ganz bewusst ausgesucht habe, obwohl ich sonst eher für reine Naturmaterialien bin. Aus meiner Zeit in der Naturtextilbranche weiß ich aber aus Erfahrung, dass eine Polyesterbeimischung in Naturmaterialien (wie z.B. im Baumwollfaden mit Polyesterkern), Vorteile bringen kann und hier mehr Stabilität und Haltbarkeit verleiht. Wer will schon ständig an seiner Hängematte oder Outdoorausrüstung herumflicken wie wir damals in der WG? Außerdem trocknet dieses spezielle Material viel schneller als reine Baumwolle (wichtig, um Schimmel zu vermeiden) oder Leinen, wenn die Hängematte mal nass geworden ist, ist pflegeleicht (Flecken, Sonnencreme etc.), die tollen Farben bleiben lichtechter bei Sonneneinstrahlung und der dennoch hohe Baumwollanteil gibt einen schönen weichen Griff, schmeichelt der Haut und sorgt für Atmungsaktivität, was mir besonders wichtig bei meiner Auswahl war. Perfekt also! Seht selbst.

Mit der Hängematte im Urlaubsmodus - Hängematte zusammengerollt

Mit der Hängematte im Urlaubsmodus – Hängematte Barbuda pine – robustes, weiches Material. Sooo schöne Farben!

Außer Hängematten und Hängesesseln für Erwachsene, Babys und Kinder gibt es auf der in deutsch verfassten Website des Anbieters  auch hochwertige Loungesets und Liegestühle etc. Über die Hängematte wird Jan sich bestimmt freuen und auf meinem eigenen Wunschzettel steht ganz oben ein kuscheliger Hängesessel für drinnen (vielleicht zu Weihnachten?). Hier gehts zu Jans Blog.

Hängematten mit kleinen Geschenk-Ideen kombinieren

Wohlfühlzeit pur. Und wie immer bei Vita Oeconomica sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, die Hängematte z. B. zusammen mit einem selbst gemachten kleinen Kuchen, einem Reiseführer, einem Grillfest, mariniertem Paprika in einem schönen Glas, einem Ticket zu einem Festival oder ein paar selbst gemachten Häppchen und einem Fläschchen Bier … oder selbst hergestellten Holunderblütensirup zu verschenken. Ach, der Phantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt.

Als Maurits von der Firma Tropilex vor einiger Zeit auf meinen Blog aufmerksam wurde und nachfragte, ob ich  mal einen Artikel schreiben könnte, dachte ich spontan „super gute Geschenkidee, guter Tipp für meine Vita Oeconomica Freunde!“, und habe nach einigen Recherchen die Barbuda pine als Geschenk für den anstehenden Geburtstag ausgesucht. Ich bin jetzt noch völlig geflasht, als Maurits mir schon einen Tag nach meiner Bestellung, die ich Wochen später tätigte, die ausgewählte Hängematte incl. Befestigungs-Kit völlig kostenlos zuschickte. Vielen Dank!

27 Dez

3 Möglichkeiten über Beiträge benachrichtigt zu werden

3 Möglichkeiten über Beiträge benachrichtigt zu werden

Ich zeige euch hier 3 Möglichkeiten über Beiträge benachrichtigt zu werden; denn auf dieser Seite ist alles in Fluss. Manchmal gibt es Aktuelles in kurzen Abständen, manchmal dauert es etwas länger oder ich aktualisiere Beiträge.

Ich habe festgestellt, dass ihr als meine Besucher eher Aktuelles gleich lest, gefolgt vom Nachschlagen von Rezepten oder Nachgucken von Öffnungszeiten. Dabei aktualisiere oder optimiere ich regelmäßig Beiträge oder tausche gelegentlich Fotos aus. Alle Fotos habe ich selbst gemacht, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben. Ich versuche, meine Lieblingsorte zu verschiedenen Jahreszeiten zu besuchen und zu fotografieren, um euch mehr Eindrücke zu geben. Vor allem Seiten, die von meinen Lieblingsorten oder -märkten in Köln und den Kölner Museen und Veranstaltungsorten erzählen, gehören dazu.

Wie könnt ihr Benachrichtigung bei neuen Beiträgen erhalten?

Push Notifications

Woher sollt ihr denn wissen, dass es einen neuen Beitrag auf meinem Blog gibt? Vor einiger Zeit habe ich Push Notifications eingerichtet. Diese Benachrichtigungen könnt ihr euch direkt auf euer Smartphone oder euren Computer zuschicken lassen. Dann erhaltet ihr eine Benachrichtigung, sobald ich einen neuen Beitrag veröffentliche. Kommt ihr auf meine Seite, werdet ihr direkt gefragt, ob ihr über neue Beiträge informiert werden wollt. Unten rechts seht ihr auch das Glocken-Symbol, über welches ihr Einstellungen vornehmen könnt. Die Benachrichtigungen werden durch den Dienstleister OneSignal.com bereitgestellt.

Newsfeed

Eine verbreitete Methode, um über neue Beiträge auf Blogs informiert zu werden, sind Newsfeeds. Newsfeed stellen Beiträge direkt im Leseformat dar. Diese lassen sich in Feedreader einbinden. Feedreader rufen neue Beiträge regelmäßig ab und informieren euch über neue Beiträge. Eine Liste von tollen Feedreadern könnt ihr hier nachlesen. Meinen Feed könnt ihr hier direkt aufrufen. Habt ihr denn bereits einen Feedreader für eure Blogs im Einsatz? Dann bindet meinen einfach direkt ein.

Bloggerei.de

Seit ein paar Wochen habe ich meinen Blog im Blogarchiv „Bloggerei.de“ eingebunden. Bloggerei ist ein großes Verzeichnis von Blogs, die nach Kategorien sortiert sind. So findet sich dort eine große Auswahl an deutschsprachigen Blogs, die oft lesenswert sind. Dort findet ihr nun auch meinen Blog und die neuesten Beiträge werden dort direkt angezeigt.

Mein Blog verändert sich

Ich bin meinem Sohn Jan und natürlich WordPress sehr dankbar, dass ich auf technische Möglichkeiten hingewiesen werde, die ich gerne übersehe oder nicht verstanden habe,  bzw. dass WordPress die Möglichkeit bietet, auf selbst für mich relativ einfache Weise einen Blog zu betreiben.

In einem weiteren Beitrag möchte ich euch zeigen, wie sich meine bestehenden Beiträge zum Teil über die Zeit verändern. Dabei möchte ich euch auch zeigen, was sich am Blog grundsätzlich geändert hat und es gibt natürlich auch wieder neue Rezepte und Ideen. Habt ihr Vorschläge?

23 Jul

Foodsharing, Fairteiler und Foodsaver

Der Monat ist noch lang und auf dem Konto und im Geldbeutel herrscht gähnende Leere? Trotz aller Phantasie knurrt der Magen? Oder das Gegenteil: du weißt nicht, wohin mit den guten, vom Geburtstag übrig gebliebenen Brötchen oder Obst etc.? Oder du hast Lust, dich an deinem Wohnort in puncto Lebensmittel nachhaltig zu engagieren? Glücklicherweise gibt es Foodsharing bzw. die Fairteiler.

Ich bin sehr glücklich, dass ich neulich auf meinem Lieblingsmarkt in Köln Nippes eine Gruppe von Leuten, die am Fuße des „Tadsch Mahal“ eifrig Obst und Gemüse sortierte, antraf. Neugierig wie ich bin, sprach ich die Leute an. Sie seien Lebensmittelretter, sogenannte Foodsaver, die bei der Foodsharing Gruppe in Nippes mitmachen und die z.B. die von einigen Markthändlern gespendeten Lebensmittel in der „Branddirektion“ auslegen. Dort kann dann jeder, insbesondere natürlich bedürftige Menschen – und davon gibt es viele –  kostenlos etwas mitnehmen. Oder etwas hinbringen und spenden, also teilen.

Food Saver bei der Arbeit

Foodsharing, Fairteiler und Foodsaver. Foodsaver sortieren gespendetes Obst und Gemüse am sog. „Tadsch Mahal“ in Köln-Nippes

Wie sieht so ein „Fairteiler“ aus?

Zuhause angekommen, habe ich eifrig recherchiert und mich später mit einigen der Helfer unterhalten. Köln ist die Stadt mit den meisten „Fairteilern“, die sich auf verschiedene Kölner Stadtteile verteilen, auch rechtsrheinisch. Es handelt sich um öffentlich zugängliche Räume, Schränke, Kühlschränke, kleine Hütten etc., sogar in einem privaten Vorgarten.

Fairteiler im Vorgarten

Foodsharing, Fairteiler und Foodsaver. Liebevoll gepflegter Fairteiler in einem Metallschrank im Vorgarten in Köln-Kalk.

Fairteiler

Foodsharing, Fairteiler und Foodsaver. Fairteiler Ensen an der Haltestelle Köln-Ensen Kloster

Der für mich spektakulärste Fairteiler ist ein bepacktes Fahrrad, das in Köln-Chorweiler steht.

Fairteiler auf dem Fahrrad

Foodsharing, Fairteiler und Foodsaver. In Köln-Chorweiler dient dieses liebevoll zum Fairteiler ausgebaute Fahrrad

Warum wurde Foodsharing gegründet?

Foodsharing ist ein gemeinnütziger Verein und wurde 2012 gegründet. Es handelt sich mittlerweile um eine internationale Bewegung, die öffentlich auf Lebensmittel-Verschwendung hinweist und dabei hilft, dieser entgegen zu wirken und die Lebensmittel vor der Tonne zu „retten“. Die engagierten Freiwilligen arbeiten völlig unentgeltlich und nennen sich „Foodsaver“. Stand heute gibt es bereits um die 200.000 registrierte Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ca. 25.000 Foodsaver.

Es gibt bis heute etwa 3.000 kooperierende Betriebe, bei denen bereits 7,8 Mio. Kilogramm Lebensmittel vor dem Wegwerfen und der damit verbundenen Lebensmittel- und Resourcenverschwendung bewahrt wordern sind. In Köln habe ich als Partner u.a. Gertrudenhof und die Bauerntüte gefunden.

Die Lebensmittelverschwendung ist weltweit ein riesiges Problem. Ca. ein Drittel aller Lebensmittel werden allein in Deutschland verschwendet. Diese Verschwendung zieht sich wie ein roter Faden über Anbau, Bewässerung, Ernte, Transport, Energie, Verarbeitung, Lagerhaltung, Weiterverkauf u.v.m. bis hin zum Restaurant oder Endverbraucher, der auch häufig Lebensmittel wegwirft. Darauf macht Foodsharing aufmerksam.

Ziele von Foodsharing

Ziel von Foodsharing ist es, ein Umdenken und verantwortliches Handeln anzustoßen, Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammenzubringen und und ein Bewußtsein zu schaffen, mit den Resourcen unseres Planeten nachhaltig zu wirtschaften.

Mein persönliches Ziel ist, möglichst viele Leser dieses Blogs über das Foodsharing zu informieren und sie zum Mitmachen zu animieren. Ein Geben und Nehmen. Und ich hoffe auch sehr, dass sich jeder, der finanzielle Schwierigkeiten hat, traut, an den Fairteiler zu gehen und möglichst viele, die noch gute Lebensmittel übrig haben, diese spenden.

Wer kann Foodsharing nutzen?

Jeder, der z.B. gut erhaltene Lebensmittel von einem Fest übrig hat oder in Urlaub fährt und Lebensmittel übrig hat, kann die noch guten Sachen spenden und zum nächstgelegenen Fairteiler bringen oder sogar abholen lassen. Und natürlich auch etwas mitnehmen. Das Retten und Teilen findet geldfrei statt! Unter Foodsharing findet ihr alle Kölner Fairteiler Stand heute.

Wenn ihr mehr über diese mega Initiative wissen wollt, könnt ihr euch ganz allgemein unter Foodsharing informieren und nachschauen, wo sich in eurer Stadt eine Gruppe der Initiative trifft oder ihr könnt selbst einen Fairteiler aufbauen und Mitaktivisten und Partner suchen. Viel Erfolg! Und natürlich guten Hunger! – Hier zu den Fairteiler-Regeln.